Land­schafts­schutz­ge­biet (LSG)

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Ein Land­schafts­schutz­ge­biet kurz LSG genannt ist eine Schutz­ge­biets­ka­te­go­rie nach dem Bun­des­na­tur­schutz­ge­setz. Im Gegen­satz zum Natur­schutz­ge­biet ste­hen das Erschei­nungs­bild der Land­schaft sowie der Erhalt des Land­schafts­bil­des für die land­schafts­ge­bun­de­ne Erho­lung beim Land­schafts­schutz­ge­biet im Fokus, wes­we­gen die­se auch oft­mals groß­flä­chi­ger aus­ge­wie­sen sind. Nach § 26 des Bun­des­na­tur­schutz­ge­set­zes wer­den Gebie­te aus einem der fol­gen­den Grün­de als Land­schafts­schutz­ge­bie­te unter Schutz gestellt:

  • zur Erhal­tung, Ent­wick­lung oder Wie­der­her­stel­lung der Leis­tungs- und Funk­ti­ons­fä­hig­keit des Natur­haus­halts oder der Rege­ne­ra­ti­ons­fä­hig­keit und nach­hal­ti­gen Nut­zungs­fä­hig­keit der Natur­gü­ter, ein­schließ­lich des Schut­zes von Lebens­stät­ten und Lebens­räu­men bestimm­ter wild­le­ben­der Tier- und Pflan­zen­ar­ten
  • wegen der Viel­falt, Eigen­art und Schön­heit oder der beson­de­ren kul­tur­his­to­ri­schen Bedeu­tung der Land­schaft
  • wegen ihrer beson­de­ren Bedeu­tung für die Erho­lung

Für jedes Land­schafts­schutz­ge­biet liegt eine Schutz­ge­biets­ver­ord­nung vor, mit der Reg­lun­gen getrof­fen wer­den, um die Erhal­tungs­zie­le des Gebie­tes sicher­zu­stel­len.